Vor Ostern sind Mitglieder unserer Gemeinde zusammenkommen, um darüber zu sprechen, wie wir in unserer Gemeinde miteinander umgehen wollen.
Grundlage dafür war der sogenannte „Verhaltenskodex“, den eine Gruppe aus unserer Gemeinde – beauftragt vom Kirchengemeinderat – entworfen hat. An dem Abend haben wir in gut 2 Stunden überlegt, was die „Spielregeln“, die in unserer Gemeinde gelten sollen, in konkreten Situationen bedeuteten. Auch haben wir uns hier und dort noch einmal bessere Formulierungen überlegt.
Im Ergebnis ist uns dieses Verhalten in der Gemeinde wichtig:
Wir üben keine Gewalt aus, weder körperlich noch durch Blicke, Worte oder
Lautstärke.
Wir wählen unsere Worte mit Respekt.
Gefühle zu äußern, soll nicht abgewertet werden (nicht auslachen …).
Bei Berührungen müssen alle einverstanden sein.
Nein zu sagen ist in Ordnung!
Beim Fotografieren beachten wir die Vorschriften (Persönlichkeitsrechte).
Wir sagen Bescheid, wenn uns unrechtes Verhalten auffällt (einer vertrauten
Person oder dem Pastor).
Wir nutzen unsere Position nicht aus, um etwas zu entscheiden, was
gemeinsam zu entscheiden ist.
Auch im nächsten Jahr werden wir uns wieder Zeit nehmen, an einem guten Miteinander in der Gemeinde zu arbeiten.